Lexikon der Begriffe: Sigmund Freud
Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren) unter dem Namen Sigismund Schlomo Freud, war ein Neurologe aus Österreich, der die Hypnose und deren Wirkung erforschte, um psychisch kranken Personen zu helfen.
Später wandte er sich von dieser Technik ab und entwickelte eine Behand- lungsform, die u. a. auf der freien Assoziation und Traumdeutung beruhte, um die seelische Struktur des Menschen zu verstehen und zu behandeln.
Obwohl Freud als Begründer der Psychoanalyse gilt, wurden seine Methoden schon zu Lebzeiten von anderen bekannten Therapeuten in Frage gestellt und sind durch moderne Forschungsergebnisse teilweise sogar revidiert worden.
Sigmund Freud verstarb am 23. September 1939 in London.